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IPR
06.11.2018

Mit Creo gibt IPR den Robotern Hände und Füße

Mit der Konstruktions-Software Creo gibt IPR den Robotern Hände und Füße.

Inneo ist mit den Softwares Creo, SimSolid und Keyshot beim Roboterperipherie-Hersteller IPR vertreten. Damit gibt IPR den Robotern sozusagen „Hände“ und „Füße“ - K&E berichtet.

Automatisierung ist das Megathema in der Fertigungstechnik, Roboter sind die Zukunft und ein unverzichtbarer Baustein der Industrie 4.0. IPR positioniert sich genau in diesem Gebiet – die Abkürzung IPR steht für „Intelligente Peripherien für Roboter“. Seine Produkte entwickelt IPR mit PTC Creo, SimSolid hilft bei der Auslegung der hochdynamischen Komponenten. Mit Inneo hat IPR einen Partner für den Bereich der Konstruktionssoftware gewählt, der in beiden Bereichen hohe Kompetenzen vorweisen kann. IPR wurde im Jahr 1989 von Petra Söhner-Doll gegründet. Das Produktportfolio der IPR umfasst „Hände und Füße für Roboter“, wie Marketing und Vertriebsleiter Markus Wadulla erklärt. „Die Anforderungen wachsen“, sagt Konstruktionsleiter Marc Engelhart. „Die Roboter können bei gleicher Größe immer schwerere Bauteile handhaben, gleichzeitig werden die Bewegungen immer dynamischer. Das müssen wir in unseren Produkten abfangen.“ Nachdem man viele Jahre mit einem Midrange-CAD-System gearbeitet hatte, wurde 1999 nach einem neuen CAD-System gesucht. Die Wahl fiel auf die Konstruktions-Software ‚Creo‘ - damals noch unter dem Namen Pro/Engineer. Inzwischen nutzt IPR auf 14 Arbeitsplatzen Creo. Zwei weitere Lizenzen stehen zur Abdeckung von Spitzenbelastungen zur Verfügung.

Familientabellen sind ein wertvolles Hilfsmittel für die Konstrukteure

Ein wertvolles Hilfsmittel bei der Konstruktion der kundenspezifischen Anpassungen sind die Familientabellen in Creo. Diese Funktion ermöglicht es, alle Varianten eines Produkts in einem einzigen Modell vorzuhalten und beim Aufruf die gewünschte Variante auszuwählen. So lassen sich beispielsweise Fahrachsen sehr schnell auf die benötigte Lange konfigurieren. „Das spart viel Zeit beim Modellieren“, fasst Konstruktionsleiter Achim Haberkern zusammen, „und sorgt dafür, dass die Metadaten im PLM-System und damit auch im ERP richtig sind. Wir haben eine Reihe von Teilen, die bei gleicher Geometrie aus Stahl, Alu oder Messing sein können. Das lässt sich für jedes neue Teil in der Familientabelle einstellen, so dass Gewichte und Teilestamm im ERP-System stimmen.“ Teils sind die Familientabellen sehr komplex und bilden in einer verschachtelten Hierarchie ganze Sondergreifer oder -fahrachsen ab. Die ‚Flexible Modeling Extension‘ in Creo ermöglicht direktes Editieren im parametrischen System. Mit Creo sind die Konstruktionsleiter sehr zufrieden, wie Engelhart sagt: „Wir stehen im Augenblick noch auf Creo 2, wollen aber in naher Zukunft auf Version 4 aktualisieren. In der Zwischenzeit haben wir einige Arbeitsplätze auf Creo 3 umgestellt, um von den verbesserten Importfunktionen profitieren zu können. Seitdem kenne ich kein Importmodell mehr, das Creo nicht als Volumenmodell importieren konnte. Der Import ist schon sehr gut geworden.“ Auch bei riesigen Daten – Karosseriedaten eines Autos, wie sie IPR für manche Handlingsanlagen bekommt, können weit über fünf Gigabyte groß sein – bricht die Performance nicht massiv ein. Creo kann mit solchen Daten umgehen. „Roboter werden immer leichter, aber auch immer leistungsfähiger“, sagt Haberkern. „Das bedeutet, dass die dynamischen Kräfte in Greifern wie in Fahrachsen immer höher werden. Die Anforderungen an die Berechnung werden nicht nur deshalb immer höher, sondern auch weil die Kunden immer öfter nach Nachweisen verlangen. Früher haben wir dann einen Dienstleister beauftragt, das dauerte aber viel zu lange. Oft dauerte alleine das Bestellen einer Simulation zwei bis drei Wochen und die Berechnung noch einmal so lange. Das ist heute viel zu lang, wir benötigten die Berechnungsergebnisse möglichst schnell.“

Das geeignete FEM-System

Deshalb suchten die IPR-Verantwortlichen im Jahr 2017 gemeinsam mit Inneo nach einem geeigneten FEM-System und zogen unter anderem die von Creo- Hersteller PTC angebotene Lösung, aber auch das von Inneo vertriebene ‚SimSolid‘ in die nähere Auswahl. Dass letztere Lösung schließlich das Rennen machte, liegt nach Aussage Engelharts an der einfachen Bedienung und dem schnellen Aufsetzen von Simulationen. „SimSolid arbeitet ohne Rechengitter, es muss also nicht zunächst einmal aufwändig die Geometrie vereinfacht und dann das Modell vernetzt werden. Man definiert einfach die gewünschten Gleichungen und die Geometrie und das System beginnt zu rechnen.“

Rendering mit Keyshot

Ein weiteres wichtiges Zusatzprogramm, das auf Basis der Creo-Daten arbeitet, ist das Renderingmodul „Keyshot“, das ebenfalls von Inneo vertrieben wird. Mit Inneo hat sich eine enge und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit entwickelt. Achim Haberkern fasst zusammen: „Die Inneo- Betreuer kennen unsere Abläufe genau und können uns immer wieder Tools und Vereinfachungen vorschlagen, die sich schnell bezahlt machen. Wir fühlen uns seit vielen Jahren gut aufgehoben bei Inneo und freuen uns auf viele weitere Jahre einer engen, fruchtbaren Zusammenarbeit.“